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Karl Ranseier ist tot! Kommt jetzt der Deutschlandfonds?

Karl Ranseier ist tot. Karl Ranseier, der wohl erfolgloseste Rentenexperte aller Zeiten, versuchte Zeit seines Lebens die umlagenfinanzierte Rente zu retten. Mit seinem Ableben steht auch das aktuelle Rentensystem vor dem Aus.

Da Ranseier über die Zeit ahnte, dass das Rentensystem in dieser Form nicht überleben wird, entwickelte er ein streng geheimes Konzept zum Aufbau eines Deutschlandfonds.

Das Konzept wurde jetzt als Teil seines Nachlasses öffentlich. Es ist wahrlich revolutionär und könnte das Renten- und Steuersystem in Deutschland grundlegend ändern.

Kernidee des Deutschlandfonds ist sämtliche Vermögen der Deutschen unter einem zentralen Fonds zu stellen und dort zu verwalten.

Jeder Bundesbürger wird sein persönliches Vermögen unter der Verwaltung des neuen Fonds stellen und erhält als Ausgleich Anteile an diesen Fonds. Die Anteile werden von der Bundesbank verwaltet und herausgegeben.

In Anlehnung an die beliebten ETFs werden die Anteile daher zukünftig BTFs genannt. BTF steht für Bundesbank Traded Funds.

Eigentum in Deutschland kann daher zukünftig nicht mehr direkt erworben werden, sondern immer nur über Anteile am Deutschlandfonds. Um die Anteile zu ermitteln, wird jährlich der Nettoinventarwert ermittelt und die Anteile entsprechend der sogenannten Vermögenszuordnung an die Bürger verteilt.

Die Vermögenszuordnung stellt die Verbindung von den Anteilen zu den konkreten Vermögenswerten her. Steigen beispielsweise die Immobilienpreise innerhalb eines Jahres, dann bekommen Immobilienbesitzer entsprechend mehr Anteile am Deutschlandfonds.

Die Anteile des Deutschlandfonds werden über sogenannte Non Fungible Tokens (NFT) in einer Blockchain realisiert. Damit kann der konkrete Bezug zu einem Vermögensgegenstand hergestellt werden und gleichzeitig wird es möglich, ähnlich wie bei Aktien, Anteile z.B. einer Immobilie zu kaufen oder verkaufen.

Gehälter werden zukünftig in BTFs ausgezahlt.

Die Anteile oder BTFs können zukünftig in eine beliebige Währung getauscht werden. Beim Tausch wird vom Staat eine Tauschgebühr in Höhe von 30% einbehalten. Zusätzlich wird beim Deutschlandfonds jährlich eine Verwaltungsgebühr von 4% des Gesamtvermögens fällig.

In Anlehnung an die 4%-Regel werden Renten und Sozialausgaben zukünftig über die Verwaltungsgebühr finanziert. Durch die Verwaltungsgebühr ist sichergestellt, dass auch Vermögende ihren fairen Anteil an der Finanzierung erbringen.

Die Anzahl der Anteile wird von der Bundesbank festgelegt. Die Bundesbank bekommt darüber wieder die Hoheit, unabhängig von der EZB, die Inflationsrate zu steuern. Die BTFs sollen damit langfristig eine Alternative zum Euro werden und die Rolle der alten D-Mark als Stabilitätsanker übernehmen.

Anders als der Euro, dessen Wert eine Wette auf die zukünftige Wirtschaftskraft im Euroraum ist, bildet die BTFs die realen Vermögen in Deutschland ab und hat damit eine hohe Verlässlichkeit.

Der Bundestagsabgeordnete Jakob Maria Mierscheid signalisierte bereits sich für den Ranseierischen Deutschlandfonds einzusetzen. Jakob Maria Mierscheid versuchte Zeit seines Lebens den von Norbert Blüm unvollendeten Satz „Die Rente ist sicher…“ zu vervollständigen.

Ähnlich wie die Rede von Genscher in der Botschaft in Prag konnte der Satz von Blüm nicht zu Ende gebracht werden, da der Jubel über diese Aussage den Rest des Satzes übertönte. Laut Mierscheid sollte der Satz eigentlich heißen „Die Rente ist sicher … nicht ausreichend für die kommenden Generationen“.

Mein Tipp: Locker bleiben und lieber eine alte Folge Samstag Nacht schauen. Das wird schon wieder.

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2 Gedanken zu „Karl Ranseier ist tot! Kommt jetzt der Deutschlandfonds?

  1. Unter Experten ist bereits seit über 40 Jahren bekannt daß sich aktives Anlegen selten besser rentiert als passives marktbreites Investieren in einen großen Index (Brief von Warren Buffett an Katharina Graham) weshalb selbst Family Offices passive Anlagestrategien verfolgen. Wenn man auf Jahrzente einigemaßen sicher 5% – bis 7% p.a. Jahr für Jahr beginnend aus beispielsweise EUR 1,0 Mrd. in Form von Kurszuwächsen und Dividenden verdienen kann ist das genauso glücklich wie ein ETF – Sparplan mit derselben Strategie.

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